Singletrail-Skala
(in Anlehnung: https://www.singletrail-skala.de/overview)
Die Einteilung der mit MTB zu befahrenden Strecken werden in drei Schwierigkeitsklassen leicht, mittel und schwer eingeteilt.
Eine aussagekräftigere Singletrail-Skala unterscheidet weitere Stufen. Sie umfasst die Stufen S0 bis S5, wobei sie sich an optimalen Bedingungen wie Tageslicht und trockenen Untergrund orientiert.
Leicht umfasst die Schwierigkeitsgrade S0 und S1, mittel wird durch S2 definiert, schwer gelten alle Stufen ab S3.
S-Grade
Im Folgenden werden die Kriterien der jeweiligen S-Grade aufgeführt.
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Schwierigkeitsgrad S0S0 beschreibt einen Weg, welcher keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Dies sind meistens flüssige Wald- und Wiesenwege auf griffigen Naturböden oder verfestigter Schotter. Stufen, Felsen oder Wurzelpassagen sind nicht zu erwarten. Das Gefälle des Weges ist leicht bis mäßig, die Kurven sind weitläufig. Auch ohne besondere Fahrtechniken sind Wege mit S0 zu bewältigen..
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Schwierigkeitsgrad S1Auf einem mit S1 beschriebenen Weg muss man bereits kleinere Hindernisse wie flache Wurzeln und kleine Steine erwarten. Sehr häufig sind vereinzelte Wasserrinnen und Erosionsschäden Grund für den erhöhten Schwierigkeitsgrad, der Untergrund kann teilweise auch nicht verfestigt sein. Das Gefälle beträgt maximal 40% bzw. 22°. Spitzkehren sind nicht zu erwarten. Ab S1 werden fahrtechnische Grundkenntnisse und ständige Aufmerksamkeit benötigt. Anspruchsvollere Passagen erfordern dosiertes Bremsen und Körperverlagerung. Es sollte grundsätzlich im Stehen gefahren werden. Hindernisse können überrollt werden.
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Schwierigkeitsgrad S2Im Schwierigkeitsgrad 2 muss man mit größeren Wurzeln und Steinen rechnen. Der Boden ist häufig nicht verfestigt. Stufen und flache Treppen sind zu erwarten. Oftmals kommen enge Kurven vor, die Steilheit beträgt passagenweise bis zu 70% bzw. 35°. Die Hindernisse müssen durch Gewichtsverlagerung überwunden werden. Ständige Bremsbereitschaft und das Verlagern des Körperschwerpunktes sind notwendige Techniken, ebenso genaues dosieren der Bremsen und ständige Körperspannung.
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